Und selbstverständich sind wir auch mit dabei – Sie finden uns an den Ständen 14 und 26! Wir freuen uns auf intensive Gespräche, auf die Möglichkeit, allen Besucher/innen die Vielfalt unserer Angebote vorstellen zu können, und den Austausch mit den anderen rund 30 Aussteller/innen.

Nähere Informationen finden man unter www.vadib.de.

Seit letztem Jahr finden die Messen regional statt und nach Süd, Ost und Nord nun also im Bremer Westen, inkl. Mitte. Neben dem Quartiersbezug hat sich auch das Format der Messe verändert und bietet so die ganz wesentliche Basis für spannende Kontate.

Am 6. März 2024 lud die WaBeQ GmbH gemeinnützig (WaBeQ) zu ihrem ersten Fachtag im Rahmen Maßnahme [an]docken ein, eine Maßnahme nach dem SGB II §16h für entkoppelte junge Menschen, gefördert durch das Jobcenter Bremen. Hintergrund der Veranstaltung waren die zunehmenden Auffälligkeiten junger Menschen mit psychischen Belastungen.

In ihrer Begrüßungsrede betonte Geschäftsführerin Birgit Füllgrabe-Frede die Wichtigkeit des Projektes für junge Menschen in dieser speziellen Lebenssituation und verwies auf die Vielzahl an Projekten und Maßnahmen, die die WaBeQ GmbH gemeinnützig (WaBeQ) im Bereich Bildung, Beschäftigung und Qualifikation anbietet. Die WaBeQ GmbH gemeinnützig engagiert sich seit Beginn ihrer Gründung vor über 25 Jahren besonders für die Perspektiven junger Menschen – so auch das Team von [an]docken, das seit 2018 die Zielgruppe junger Menschen zwischen 18 Jahren und 25 Jahren in den Fokus setzt, die mit multiplen Problemlagen Hilfe benötigen.

Das Leitungsteam von [an]docken Mario Silberborth und Malte Cordes sowie die Mitarbeitenden im [dock]11 in der Bremer Innenstadt gaben den rund 100 Gästen aus der Jugendhilfe aus Bremen und dem ganzen Nordwesten einen Überblick über ihre sechsjährige Tätigkeit. [an]docken steht für niedrigschwellige Unterstützung junger Menschen, die hier anonym von einer Vielzahl an Hilfsangeboten profitieren können, sei es eine warme Mahlzeit, gespendete Kleidung oder einfach ein Ort zum Ausruhen. In den letzten sechs Jahren wurden beeindruckende 34.000 Beratungen zu verschiedenen Themen wie Anträgen, Wohnungslosigkeit, Berufsperspektiven, Gesundheit und Alltagsbewältigung durchgeführt. Neben der Teamleitung sorgen Sozialpädagog/innen, Psycholog/innen und eine Hauswirtschafterin für deren Unterstützung. In den letzten drei Jahren beobachteten die Kolleginnen und Kollegen eine Zunahme an Problematiken, mit denen entkoppelte junge Menschen zu kämpfen haben. Häufig sind das Grundbedürfnisse, die nicht sichergestellt werden können, wie z.B. Wohnraum, Nahrung oder eine gesundheitliche Versorgung, so berichteten Mario Silberborth und Malte Cordes. Aufgrund von mangelnden Angeboten und fehlenden freien Plätzen können beispielweise Menschen mit psychischer Belastung nicht zeitnah versorgt werden.

Das Fachpublikum zeigte Begeisterung für den Impulsvortrag von Kim Sören Huster, Oberarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Klinikum Bremen-Nord. Mit einem Einblick aus der Praxis und statistischen Daten bestätigte er die Zunahme an Herausforderungen und psychischen Belastungen bei jungen Menschen, wie es das Publikum in der anschließenden Diskussion bestätigen konnte. Seine Empfehlung für alle, die im Bereich der Jugendhilfe arbeiten, lautete, eine Ausdehnung von Hilfsangeboten und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Netzwerken anzubieten, wie es beispielsweise die Maßnahme [an]docken leistet. Er betonte zudem, dass der Erfolg der Stabilisierung eines Menschen nach einem klinischen Aufenthalt maßgeblich von der Anschlussversorgung abhängt.

Ein besonderes Highlight für die Teilnehmenden waren vier Workshops zu den Themen Traumafolgestörungen, sexualisierte Gewalt, Deeskalation in der sozialen Arbeit und struktureller Rassismus. Jeder Workshop hat am Ende sein eigenes Fazit gezogen und Tipps gegeben, bspw. dass es für Beratende wichtig ist, sich immer wieder klarzumachen, nicht Teil des Problems sondern immer der Lösung zu sein. Dass man eher mit kleinen Schritte Zugang zum Gegenüber finden und deren Lebenssituationen ändern kann.  Oder wie das Kauen eines scharfen Kaugummis in Stresssituationen dazu beitragen kann, sich aus aktuen Anspannungen zu lösen.

Die Resonanz des Fachtags vom Publikum fiel durchweg positiv aus und es wurde deutlich, dass Maßnahmen wie [an]docken einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung junger Menschen leisten.

Am Ende des Tages war das Feedback der Gäste durchweg positiv. Eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen…

Inmitten der aktuellen energiepolitischen Herausforderungen kommt dem Bundesprogramm „Stromspar-Check“ eine Schlüsselrolle zu. Es widmet sich mit voller Kraft der Aufgabe, überall in Deutschland die Möglichkeiten des Energiesparens nahe zu bringen. Insbesondere richtet sich das Programm an Bürgergeldempfängerinnen und
-empfänger und einkommensschwache Haushalte. Den Stromspar-Check gibt es inzwischen seit über 10 Jahren auch in Bremen. Träger der Maßnahme ist die Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbHg mit Sitz im Bremer Westen.

Die Kernaufgabe des Stromspar-Checks erstreckt sich über die Beratung und den Austausch von kleinen elektrischen Verbrauchsmitteln, von Energiesparlampen bis hin zu Kühlgeräten. Und das direkt vor Ort, bei den Menschen zu Hause. Die Beratung ist kostenlos, weitere finanzielle Unterstützung haben die „Stromspar-Checker“ ebenfalls im Gepäck. Das Bremer Team gehört im bundesweiten Vergleich zu den Top 5 der Stromspar-Check-Initiativen. Tausende Haushalten spartendurch die Beratung bares Geld! Alleine in Jahr 2023 wurden in Bremen 811 Haushalte gecheckt.  Durch die Spaßmaßnahmen, wie z.B.  den Tausch von Sparartikeln, konnten über deren Lebensdauer mehrere 100.000 € eingespart werden!

Die aktuelle Lage zur Durchführung des Programms in Bremen gestaltet sich jedoch herausfordernd, da die Durchführung und Finanzierung eng an Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt gekoppelt ist – die im Rahmen der Einsparungen gestrichen wurden. Der komplette Wegfall dieser so genannten AGH-Plätze (Arbeitsgelegenheiten) hat zweierlei gravierende Auswirkungen: zum einen soziale für die Menschen, die nun ihre Beschäftigung verlieren, ihren Zuverdienst zum Bürgergeld und eine sinnvolle, den Alltag strukturierende Aufgabe, die ihnen einen gute gesellschaftliche Teilhabe sichern. Und zum anderen ökologische, denn noch immer sind Millionen Haushalte bundesweit ungeprüft und stoßen mehr CO2 aus, als sie müssten. Im Zuge des Klimawandels müssten jedoch alle möglichen, auch kleinen Schritte gegangen werden, jede und jeder müsste bei sich selber anfangen, um diesen mindestens zu verlangsamen. Den Stromspar-Checks kommen somit eine immer dringlicher werdende Aufgabe zu.

Der „Stromspar-Check“ in Bremen sieht sich aktuell zudem mit einem steigenden Bedarf an Beratungen konfrontiert, während aber die Mittel zur Umsetzung schwinden. Besonders bedeutsam ist dabei der Aspekt, dass der Stromspar-Check nicht nur eine Antwort auf den Energieverbrauch bietet, sondern auch einen interessanten Arbeitsbereich für AGH-Teilnehmende darstellt. Abseits von rein handwerklichen oder Hilfstätigkeiten eröffnet diese Maßnahme einen faszinierenden und abwechslungsreichen Arbeitsbereich für Langzeitarbeitslose.

Die AGH-Teilnehmenden leisten als Stromspar-Checker einen wichtigen Beitrag, indem sie in Beratung und Austausch von elektrischen Verbrauchsmitteln eingebunden werden. Dies ermöglicht nicht nur einen praxisnahen Einblick in energieeffiziente Technologien, sondern fördert auch die berufliche Vielfalt und persönliche Entwicklung der Teilnehmenden. Die Problematik der gestrichenen AGH-Plätze unterstreicht somit nicht nur die finanziellen Engpässe, sondern auch den Verlust an wertvollen Arbeitsmöglichkeiten und
-erfahrungen für diejenigen, die von diesen Maßnahmen profitieren könnten.

Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt der Stromspar-Check von entscheidender Bedeutung. In einer Zeit, in der die Energiekrise akut ist und steigende Kosten viele Haushalte belasten, leistet dieses Programm einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und entlastet gleichzeitig die Bürger von unnötigen Energiekostennachzahlungen. Der Bund fördert das Projekt Deutschlandweit weiter, auch in Bremen. Mit Programmen zur öffentlich geförderten Beschäftigung, wie z. B. über das Instrument §16i/e SGB II, können Teilnehmende weiter im Programm tätig sein; dies kann aber nicht Anzahl der Plätze im AGH Bereich auffangen, so dass ein großer Teil der dringend benötigten Beratungstätigkeiten in den Haushalten nicht mehr geleistet werden kann.

Bremen, 22.01.2024

Sind Sie im Bezug von Bürgergeld und suchen ein Angebot für eine (geförderte) Beschäftigung? Dann sind Sie bei der Messe „Qualifizieren für Beschäftigung“ genau richtig!

Im Bürgerhaus Vegesack findet die dritte dezentrale Messe statt, dieses Mal also im Bremer Norden.

HIER erfahren Sie mehr über die Messe, können sich die Liste der Aussteller/innen ansehen und sich ein Video der Messe im Bremer Süden ansehen.

Willkommen am Stand der WaBeQ im Bürgerhaus Vegeseack

Foto: WaBeQ GmbHg

Am 7. Dezember 2023 begehen wir von 14 bis 16 Uhr die offizielle und feierliche Eröffnung unseres neuen Standortes in Gröpelingen – dem neuen Treffunkt für den ganzen Bremer Westen. Hier dreht sich alles um die Unterstützung der Menschen im Quartier, die sich auf den Weg zurück in die Arbeitswelt machen.

Nach nur 8 Monaten Umbauzeit wurden aus einem ehemaligen Frisör und einem Bekleidungsgeschäft im Erdgeschoss und rund 1000qm ungenutztem Rohbau im 1. Obergeschoss hochmoderne und einladende neue Räumlichkeiten für beschäftigungspolitische Angebote. Zu den dort entstandenen Büros, Gruppenräumen mit mehrfunktionalen Nutzungsmöglichkeiten und einem Medienraum kommt in Kürze auch noch ein Lerncafé hinzu. Gemeinsam bildet die Gröpelinger Heerstraße 178-182 das Q:WEST,  die neue Heimat der WaBeQ in Gröpelingen. Damit bündeln wir unsere Angebote an einem zentral gelegenen Ort und machen es den Menschen leichter, uns zu finden, zu uns zu kommen und unsere Angebote zu nutzen.

Neben unseren beschäftigungspolitischen Angeboten JOBKICK plus, das Coaching speziell für Alleinerziehende und Frauen in Partnerschaft bietet, sowie #YourTurn in Bremen, das Frauen mit Migrationserfahrung beim beruflichen Durchstarten unterstützt, sind auch Gri e.V. und die beiden Quartiersmanagerinnen Gröpelingen als Dauermieter bzw. Dauermieterinnen mit ins Q:WEST eingezogen.  

Unterstützt wurde der Umbau durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden.

Während der Umwelt- Aktionstage Bremen (1.-8. September 2023) finden zwei Aktionen auch in unserem Quartierstreff in der Rostocker Straße statt.

Der Stromspar-Check: Bis zu 500€ Soforthilfe kann ein 4-Personenhaushalt mit kleinen Tipps, dem Einsatz von Soforthilfen und einer Berechtigung für einen Kühlgeräte-Tauschgutschein (im Wert von 100-200€) im Jahr sparen.

Wann: Montag, 4. September 2023, 12-16 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Ort: Quartierstreff Rostocker Straße 46, 28239 Bremen

Das Mobile Atelier: Wie wohnen eigentlich Eisvögel? Wie sieht ein wildes Bienennest aus? Wie halten die Bieber ihre Bauten zusammen? Gemeinsam begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise und erforschen die Architektur von tierischen Bauten. Danach gestalten wir unser eigenes tierisches Heim aus Stöckern, Blättern, Gräsern, Nadel, Faden, Knete und Pappmaché. (Für Kinder ab 6 Jahren und alle Interessierten!)

Wann: Montag, 4. September 2023, 15-17 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Ort: Quartierstreff Rostocker Str. 46, 28237 Bremen

Zugegeben – der Samstag war ein bisschen nass, aber das kann uns (und die Bremerinnen und Bremer, die dennoch auf der Lindenhoftsrßae unterwegs waren) ja nicht abschrecken. Wir waren da – und mit uns viele andere, die diesen bunten Stadtteil feiern und sich als stolze Gröpelingerinnen und Gröpelinger zeigen wollten.

Direkt vor unserem Café Vielfalt haben am Samstag die Kollegen vom Stromspar-Check zum Energiesparen im eigenen Haushalt beraten. Das Projekt #YourTurn in Bremen hat das neue Beratungsangebot für Frauen mit Migrationserfahrung vorgestellt und die Schneiderei „Heiße Nadel“ ihre Kreationen ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

Am Sonntag war ab 12 Uhr unser Café Vielfalt geöffnet und der Wind trieb zahlreiche Gäste zu uns – zu leckererem, hausgemachten Kuchen und tollen Kaffeespezialitäten. Aber der Renner waren dieses Mal die frischen Waffeln mit Sahne & Kirschen („wenn schon, denn schon“, wie unsere lieben Stammgäste sagten).

Insgesamt war die Flaniermeile am Sonntag richtig gut besucht. Danke an Gröpelingen Marketing und Kultur vor Ort, die dieses schöne Fest organisiert haben. Und nächstes Mal (in 2025) klappt das auch mit dem Wetter wieder!

Nach drei jahren Bauzeit war es nun endlich soweit: Alle drei Häuser unserer Wohnanlage „Wohnen in
Vielfalt“ in der Seewenjestraße in Gröpelingen sind bezogen. Aus diesem Anlass haben wir ein Nachbarschaftsfest mit den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern gefeiert – mit Bundesbauminsterin Klara
Geywitz, Bürgermeister Andreas Bovenschulte und dem Bremerhavener Abgeordneten in Berlin Martin Schmidt als Besuch.

„Wohnen in Vielfalt“ war kein Bauvorhaben im klassischen Sinne, sondern Teil unseres ganzheitlichen
Konzeptes der Verbindung von arbeitsmarkt-, wohnungs- und sozialpolitischen Maßnahmen. Es geht um Wohnen in guten Nachbarschaften, um Qualifizierung und Vermittlung bei der Zusammenarbeit mit
Betrieben und um soziale Quartiers- und Stadtteilentwicklung. Die Bremer Programme „Wohnen in Nachbarschaften“ und „Soziale Stadtentwicklung“ sowie das Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“, in denen wir seit Jahren aktiv sind, beinhalten wichtige Ziele für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Hierfür haben wir nun auch von unserer Bundesbauminsterin Klara
Geywitz sowie von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte Bestärkung und Lob bekommen.

Lesenswert: Der Artikel im Weser Kurier vom 19.06.2023.

buten und binnen, das Regionalmagazin von Radio Bremen, war ebenfalls bei Sommerfest und Besuch dabei und hat einen Beitrag in seiner Abendsendung am 17. Juni 2023 gezeigt. Er ist in der Mediathek von bunten un binnen verfügbar.

Die Lernmesse – organisiert vom VaDiB e.V. – ist zurück! Aber anders, als man es aus Vor-Coronazeiten kannte. Die hauptsächliche Änderung ist die Dezentralisierung – nicht mehr 1 x Jahr und in der Mitte Bremens sondern mehrmals und dafür wohnortnah in den Quartieren. Den Auftakt hat der Bremer Osten gemacht.

Und was soll man sagen – das neue Konzept ist richtig gut angenommen worden! Die kurzen Wege haben zahlreiche Gäste aus Hemelingen, der Vahr, Tenever oder Blockdiek ins Bürgerhaus Hemelingen geführt. Unsere Kolleginnen aus JobKick Plus und #YourTurn in Bremen hatten alle Hände voll zu tun, viele Gespräche geführt und fast alle Informationen zu unseren Maßnahmen sind in die Hände von interessierten Gästen gewechselt.

Hintergrund der Messe: Die Messe „Qualifizieren für Beschäftigung“ ist für Menschen, die Qualifizierung oder Beschäftigung suchen, insbesondere für von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, Arbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund und Schutzsuchende. Sie sollen dort mit Institutionen und Einrichtungen in Kontakt kommen, die ihnen eine Qualifizierung, Beschäftigung oder Weiterbildung ermöglichen, mit denen sie den Einstieg oder Wiedereinstieg in die Arbeitswelt schaffen können.